Sie haben einen gewalttätigen Übergriff erlebt.
Sie benötigen Hilfe nach einer Vergewaltigung.
Sie möchten sich schützen, wissen aber nicht wie.
Sie überlegen, ob Sie eine Anzeige erstatten sollen.
Schlimme Erinnerungen belasten Sie und schränken Ihr Leben ein.
Sie fühlen starke Angst, starken Druck oder haben Angst die Kontrolle zu verlieren.
Sie befürchten, dass es bald zu weiterer Gewalt kommen könnte.
Sie haben bisher nicht über das Erlebte gesprochen und überlegen das jetzt zu tun.
Sie schämen sich oder fühlen sich schuldig.
Sie sind unsicher, ob ein sexualisierter Übergriff stattgefunden hat.
Sie haben Fragen.
Ein Anruf ist der erste Schritt
Es kann Ihnen helfen, mit einer erfahrenen Beraterin zu sprechen.
Die Beratung ist kostenlos und vertraulich.
Sie können anrufen oder die Online-Beratung nutzen.
Wir sind an …. Uhr erreichbar.
Sie entscheiden selbst, welche Hilfe Sie möchten.
„Nichts, was eine Frau/ ein Mädchen tut oder wie sie aussieht, rechtfertigt sexuelle Belästigung oder Übergriffe. Der Täter trägt immer die Verantwortung.“
Was können wir für Sie tun?
Sie entscheiden selbst, welche Hilfe Sie möchten.
Wir hören Ihnen zu und nehmen Ihre Ängste und Sorgen ernst.
Sie erhalten von uns Informationen über Ablauf und Folgen von sexualisierter Gewalt.
Wir geben Ihnen Tipps, die Ihnen im Alltag helfen können. Wenn Sie eine Rechtsberatung möchten, geben wir Ihnen die richtigen Adressen.
Wir begleiten Sie zur Gerichtsverhandlung, zur Ärztin, zur Anwältin oder zur Polizei, wenn Sie das möchten.
Wir informieren Sie über finanzielle Hilfen für Opfer sexueller Gewalt. Zum Beispiel Entschädigungen nach dem Opferentschädigungsgesetz oder Prozesskostenhilfe.
Das ist uns in der Beratung wichtig:
Es ist egal, wie lange der Übergriff zurückliegt oder was genau passiert ist. Sie haben ein Recht auf Beratung.
Sie entscheiden selbst, welche Hilfe Sie möchten und was die nächsten Schritte sind.
Sie wissen am besten, was Sie brauchen.
Eine Beratung bedeutet nicht, dass Sie die Tat anzeigen müssen.
Sie entscheiden selbst, ob und wann Sie Anzeige erstatten.
Wir helfen Ihnen bei dieser Entscheidung.
Die Beratung ist kostenfrei, vertraulich und auf Wunsch anonym.
Das sind Beispiele für sexualisierte Übergriffe und Grenzverletzungen:
- An meinem Arbeitsplatz macht ein Kollege anzügliche Kommentare.
- Mein Nachbar macht mir unerwünschte Komplimente.
- Ich bin als Kind von einem Mann* oder einer Frau* sexuell missbraucht worden.
- Ich bin von einer Person zu sexuellen Handlungen gezwungen worden.
- Mein „Nein“ zum Sex wurde von einem Bekannten nicht respektiert.
- Ich bin überrascht und vergewaltigt worden.
- Mein Ex-Partner* oder meine Ex-Partnerin* hat mir unerwünscht pornografische Bilder und Video gezeigt.
- Ich werde in der Ausbildung, in der Pflege oder in einer Betreuungssituation belästigt und unter Druck gesetzt.
- Ich vermute, K.O.-Tropfen bekommen zu haben.
- Ich habe Erinnerungslücken und weiß nicht genau, was passiert ist.
- Jemand stellt Nacktbilder von mir ins Netz.
- Ich wurde in der Öffentlichkeit ungefragt fotografiert.
- Mein Betreuer berührt mich ohne meine Zustimmung.

